Eine Werkzeugtasche ist zu klein und von minderwertiger Qualität?

Wenn Sie so denken, liegen Sie wahrscheinlich falsch, denn es gibt es viele und Profis und Heimwerker die auf dieses praktische Utensil schwören. Wo liegen die Unterschiede und welche Taschen empfehlen sich zum Kauf? Diese Fragen beleuchtet der folgende Artikel. Der Vorteil gegenüber einem Werkzeugkasten ist eindeutig das geringe Gewicht einer Werkzeugtasche; die üblichen Modelle sind aus strapazierfähigem Stoff oder robustem Nylon. Der wesentliche Nachteil ist die verringerte Aufnahmekapazität. Es gibt unterschiedliche Größen und Anwendungsbereiche; so finden die flexiblen Werkzeugtaschen großen Anklang bei Radfahren und Motorradfahrern die gerne ein Notfallwerkzeugset dabeihaben. Einen Platten wechseln oder einfach nur eine Schraube nachziehen: kleine Helfer sind unverzichtbar und diese verstaut man platzsparend in einer geeigneten Werkzeugtasche.

Viele Tests und Umfragen kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Das entscheidende Kriterium beim Kauf einer Werkzeugtasche ist die Robustheit. Die verschiedenen Modelle kann man entweder in der Hand tragen, oder mittels Schultergurt über die Schulter hängen. Werkzeugrucksäcke werden auf dem Rücken, mittels zweier Tragegurte getragen.

Die Konfiguration einer Werkzeugtasche ändert je nach Anwendungsbereich; es gibt je eine Werkzeugtasche für Elektriker, Installateure, Schreiner, Elektroniker, Computertechniker, usw. die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Die Funktionen einer Werkzeugtasche

Neben der Transportfunktion, bietet eine Werkzeugtasche auch eine Ordnungsfunktion: anhand vieler elastischen Schlaufen kann der Profi- oder Heimhandwerker sein Werkzeug sauber und übersichtlich einräumen und hat sämtliche Teile sortiert und griffbereit zur Hand.

Eine weitere, nicht unwichtige Funktion ist die Schutzfunktion. Verschiedene Werkzeuge wie Zirkel, Wasserwaagen oder gar elektronische Helfer wie Multimeter oder Lötkolben bedürfen besonderen Schutz, die ein herkömmlicher Werkzeugkasten, mit lose herumliegenden Teilen nicht bieten kann. Das weichere, flexiblere Material der Werkzeugtasche verhindert Kratzer und dämpft Stöße ab.

Fazit: Wenn man nicht unbedingt ein großes Set ein schweres Werkzeug mit sich herumtragen muss, ist eine Werkzeugtasche eine clevere Alternative zu großen und schweren Werkzeugkoffern. Für einen «ersten Angriff» oder kleinere Reparaturen für unterwegs eignet sich eine robuste, aus Gewebe hergestellte Werkzeugtasche bestens.

Dennoch bieten diese praktischen Helfer einige Nachteile: ihre geringe Aufnahmekapazität verleitet zur Anschaffung mehrere Taschen oder man benötigt einen Hauptwerkzeugkoffer für das schwere Gerät und verstaut die kleinen, leichten und oft benötigten Teile wie Schraubenzieher, Zollstock, Zange, Hammer usw. in einer Tasche. Maschinen und große bzw. schwere Werkzeuge passen kaum in eine Werkzeugtasche und sind besser in Koffern oder Kisten aufgehoben.